Sicherungssystem der Sparkassen-Finanzgruppe

Sicherungssystem der Sparkassen-FinanzgruppeDer Haftungsverbund der Sparkassen-Finanzgruppe wird vom Deutscher Sparkassen- und Giroverband (DSGV) verwaltet. Ihm unterliegen sämtliche Sparkassen, Landesbanken und Landesbausparkassen.

 

Regionale Sparkassenverbände haben 11 eigene Sparkassenstützungsfonds

Sollte eine Sparkasse in Schwierigkeiten geraten, dann wird diese von ihrem eigenen Sparkassenstützungsfonds aufgefangen. Sollten allerdings die Fondsmittel des regionalen Sparkassenstützungsfonds nicht ausreichen, so greifen die anderen überregionalen Sicherungsfonds ein.

Landesbanken und Landesbausparkassen haben eigene Sicherungssysteme

Die Landesbanken unterliegen ihrem eigenem Sicherungssystem der Sicherungsreserve der Landesbanken und Girozentralen und die Landesbausparkassen haben ihr System den Sicherungsfonds der Landesbausparkassen.

Alle Sicherungssysteme greifen im Notfall auch untereinander

Sollten ein Fall eintreten und die finanziellen Mittel eines Sicherungssystems niedriger sein als der entstandene Schaden, dann greifen alle anderen Systeme (Sparkassen, Landesbanken, Landesbausparkassen) untereinander und helfen sich gegenseitig. In diesem Fall gibt es einen Systemweiten Ausgleich.

Bis zum Jahr 2024 steigt die gesetzliche Zielausstattung

Bis zum Jahr 2024 müssen die gedeckten Einlagen mit 0,8 Prozent gesichert sein. Dabei ist ein beträchtlicher Teil bereits durch Vermögensmasse eingebracht worden. Dies wurde vom Gesetzgeber bestimmt um ein risikobewusstes Verhalten von Bankinstituten zu gewährleisten und ist eine Folge der Finanzkrisen und deren Auswirkungen.

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