Sicherungseinrichtung des BVR (Volksbanken und Raiffeisenbanken)

Sicherungseinrichtung des BVR - So funktioniert der Schutz

Um den gesetzlichen Schutz von 100.000 Euro von Einlagen wie Girokonto, Tagesgeld, Festgeld etc zu gewährleisten gibt es bei den Volksbanken und Raiffeisenbanken die BVR Institutssicherung GmbH, die 2015 gegründet wurde.

Entschädigungsdauer und Erstattung

Sollte ein Schadensfall eintreten, so wird die Entschädigung innerhalb von 7 Tagen behandelt. Im Gegensatz zur gesetzlichen Einlagensicherung bei privaten Banken wie z. B. der Consorsbank, zählen Gemeinschaftskonten nur als 1 Person. Sollten also 2 Personen 1 Konto als Gemeinschaftskonto führen, so sind nicht 200.000 Euro, sondern nur 100.000 Euro über dieses System geschützt.

Über 100.000 Euro greift ein zweiter Schutzmechanismus, die BVR

Bei privaten Banken, die sich dem freiwilligen Einlagensicherungsfonds anschließen, haben auch die Volks- und Raiffeisenbanken eine zweite Sicherungsmaßnahme, um Beiträge über 100.000 Euro zu schützen. Dies ist in diesem Fall die BVR (Bundesverbandes der Deutschen Volksbanken und Raiffeisenbanken).

Mitgliedsbanken der Volks- und Raiffeisenbanken

Zu den Mitgliedbanken des BVRs zählen folgende Finanzinstitute:

  • alle Volks- und Raiffeisenbanken
  • Spar- und Darlehehenskassen
  • PSD-Banken
  • Sparda-Banken
  • Kirchliche Kreditgenossenschaften
  • Genossenschaftliche Zentralbanken
  • Genossenschaftliche Hypothekenbanken
  • Bausparkasse Schwäbisch Hall AG
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